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Fachtagung: Familienbildung in Sachsen. Misch dich ein! Fachtagung: Familienbildung in Sachsen. Tendenzen und Perspektiven Am 02.04.2003 führt das Sächsische Landesjugendamt in Kooperation mit dem Felsenweg-Institut eine Fachtagung zur Familienbildung durch. Die Tagung richtet sich an alle Mitarbeiter/-innen, die im Aufgabenfeld der Familienbildung tätig sind und den kooperativen Austausch suchen. Anliegen dieser Fachtagung ist es, Ideen und Visionen sowie praktikable Umsetzungsmöglichkeiten im Bereich der Familienbildung aufzuzeigen und zu diskutieren. Der Fokus der Tagung liegt auf dem pädagogischen, inhaltlichen Aspekt von Familienbildung. Dennoch findet auch der gesellschaftliche und politische Kontext von Familienbildung in Sachsen seinen Platz. In den Workshops werden die Inhalte der Impulsreferate vertieft. Der Marktplatz gibt Gelegenheit, Projekte der Familienbildung kennen zu lernen und mit den "Machern" die Inhalte zu diskutieren. Impulsreferate und Workshops finden statt zu folgenden Themen
Dokumentation
(PDF - 2 MB).Misch dich ein! Ein Projekt zur Förderung von Erziehungspartnerschaften zwischen Eltern und Erzieherinnen in den Kindertagesstätten der Stadt Chemnitz (Mai 2000 - November 2001) Erziehungspartnerschaften leben von der wechselseitigen Öffnung zwischen Eltern und Erzieherinnen. Elternarbeit bedeutet in diesem Zusammenhang nicht Elternarbeit für die Eltern zu machen, sondern mit den Eltern gemeinsam zu arbeiten. Durch das Projekt sollen Eltern ermutigt und gefördert werden, die außerhäusliche Erziehung ihrer Kinder mitzugestalten, eigene Kompetenzen und Fragen einzubringen so wie in der Kindertagesstätte mitzubestimmen und mitzugestalten. Das Felsenweg-Institut führte für das Amt für Familie und Jugend der Stadt Chemnitz ein Projekt zur Intensivierung der Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Erzieherinnen durch. Zu Beginn wurden drei Workshops, an denen sich knapp 100 Eltern und Erzieherinnen beteiligt haben, durchgeführt. An diesen drei Abenden wurde die Grundstruktur (Inhalte, Vorgehensweise, Art der Veranstaltungen) für die Durchführungsphase festgelegt. Ein Kerngedanke wurde besonders deutlich: beim Aufbau einer Erziehungspartnerschaft geht es nicht nur um die Frage von besonderen Angeboten oder von aufwendigen und zeitintensiven Veranstaltungen, sondern um eine Begegnung zwischen Menschen, die von einer auf Kooperation ausgerichteten Grundhaltung geprägt ist. Die Erzieherinnen fungieren dabei als Initiatoren des kooperativen Miteinanders. Im Projekt gab es drei unterschiedliche Angebotstypen:
Im November wurde das Projekt mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung beendet. Diese Veranstaltung zeigte, wie sehr sich sowohl Erzieherinnen als auch Eltern eine Weiterführung des Projekts wünschen. Abschließend lässt sich sagen, dass durch die verschiedenen Veranstaltungen und durch die intensive Begleitung der Fachberaterinnen, ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung gegangen worden ist. Es bleibt zu hoffen, dass weitere Schritte folgen werden, damit sich das Miteinander von Eltern und Erzieherinnen zu einer echten Erziehungspartnerschaft vertieft. |