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Aktuelles

Leiterehepaar im Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin Angela Merkel rückt Familienbildung ins Rampenlicht

Unter dem Motto „Gemeinsam geht’s – Profis helfen Eltern und Kindern“ diskutierte die Bundeskanzlerin am 30. April mit hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Eltern – und Familienbildung sowie der Kinder- und Jugendhilfe. Das Institutsleiterehepaar des Felsenweg-Insituts Margot und Günter Refle gehörten zu den 200 eingeladenen Experten, die bundesweit in diesen Bereichen arbeiten.

„Es ist eine der unüblichen Veranstaltungen im Bundeskanzleramt, aber für uns, die wir heute Gastgeber sein können, eine spannende und schöne.“ Mit diesen Worten begann Bundeskanzlerin Angela Merkel die Veranstaltung, die gekennzeichnet war von einer großen Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Familienbildung und der Kinder- und Jugendhilfe. Die Einladung sollte zeigen, wie wichtig deren Arbeit ist. Allein ein Blick auf den demografischen Wandel in Deutschland mache es erforderlich, Jugendhilfe und Elternbildung mehr in den Mittelpunkt zu stellen.

Oft findet die so wichtige Arbeit mit Menschen zu sehr im Schatten statt. „Es passiert unglaublich viel. Und vieles ist überhaupt nicht bekannt“ sagte Frau Merkel und machte deutlich, dass es notwendig ist, Vernetzung voranzutreiben und das Engagement nach außen sichtbarer zu machen.

Besonders erfreut zeigte sich die Bundeskanzlerin über Projekte, die nicht nur in klassischen Zuständigkeiten denken, sondern Durchlässigkeit beispielsweise im Rahmen des Bildungssystems leben, einen Austausch und gemeinsames Tun von z. B. Schulen und Kindergärten anregen und die Eltern mit „ins Boot holen“.

Vor diesem Hintergrund konnte Günter Refle als Kenner v. a. der sächsischen Familienbildungslandschaft Erfahrungen aus verschiedenen Projekten einbringen. In einer Podiumsdiskussion der Bundeskanzlerin mit vier Experten der Familienbildung und Jugendhilfe ging es um Fragen der zukunftsfähigen Gestaltung für Unterstützungs- und Hilfemöglichkeiten für Familien. Herr Refle wies im Rahmen seines Podiumbeitrages auf die Bedeutung der Kindertageseinrichtungen für den Bereich Familienbildung hin. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass nahezu alle Eltern über die Kitas zu erreichen sind. ErzieherInnen werden von den Eltern als Expertinnen geschätzt. Die Erzieherinnen leisten immer mehr einen wichtigen Beitrag zur Stärkung elterlichen Kompetenzen. Im Gegenzug dazu, betont Hr. Refle, ist es notwendig, dass den Erzieherinnen die notwendigen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.“

Bundeskanzlerin Merkel beendete ihre Rede mit den Worten „Ich gebe Ihnen die Zusage, dass wir Ihre Anliegen nicht vergessen werden, auch wenn ich gleich dazu sage, dass wir sie nie zu 100 Prozent erfüllen können.“

Es ist ein Grundanliegen des Felsenweg-Instituts der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie Kinder zu fördern und Familien zu unterstützen. Das Institut arbeitet in dem Wissen, das Kinder die Zukunft gestalten werden. In diesem Sinne teilt das Institut den Wunsch der Bundeskanzlerin: Möglichst alle Kinder sollen selbstbewusst und glücklich heranwachsen und voller Selbstvertrauen sagen können: „Ich bin die Zukunft unseres Landes.“