Die Fachtagung befasst sich ausgehend von den Erfahrungen der Thüringer Eltern Kind Zentren (ThEKiZ) und verwandter Beispiele aus dem Bundesgebiet mit den Chancen und Möglichkeiten von integrierten Anlaufstellen für Kinder und ihre Familien in ihrem direkten Lebensumfeld.

Es geht dabei um die Frage, wie sozialräumliche Knotenpunkte den Zugang zu besonders schwer erreichbaren Zielgruppen erhöhen und wie dabei kommunale Ressourcen bestmöglich gebündelt werden können. Welche Formen der Steuerung und institutionellen Rahmungen sich als besonders wirksam bewährt haben.

Die Veranstaltung setzt hierfür interessante Impulse und gibt einen Einblick in gelungene und sich entwickelnde Praxis. In einem dialogischen Prozess aller teilnehmenden werden zukünftige Herausforderungen, mögliche Lösungsansätze und zentrale Handlungsfelder herausgearbeitet.

Ziel ist es den Austausch zwischen bereits aktiven- und interessierten Standorten zu fördern und Entwicklungsmöglichkeiten anhand konkreter Praxiserfahrungen zu diskutieren.

 

Die Anmeldung und weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Webseite des Fachtages.

Ausgehend von Ihrer aktuellen Arbeitspraxis und auf Grundlage eines ersten Verständnisses von Wirkungsorientierung wird der Workshop seinen Fokus auf Grundlagen und Standards von Wirkungsorientierung legen und zeigen, wie Sie davon ausgehend eine wirkungsorientierte Grundhaltung entwickeln können. Diese wird es Ihnen ermöglichen, für Ihre Einrichtungen durchgängig wirkungsorientierte Planungen und Konzepte zu erstellen, zu begleiten und zu evaluieren sowie Ihre eigene Arbeitspraxis daran zu orientieren.

Eine besondere Berücksichtigung wird dabei die Frage des Nachweises von Wirkung gegenüber Dritten erfahren.

 

Ablauf:

  • Einführung in die Wirkungsorientierung: Grundlagen und Standards
  • Fernziel Wirkungsorientierte Einrichtung – kleine Zukunftswerkstatt
  • Zurück in die Gegenwart – Wo stehen wir? Stärken / Schwächen
  • Bei wem wollen wir was bewirken? Unsere Zielgruppen
  • Angebots- oder Bedarfsorientierung?

 

  • Instrumente für Planung, Evaluation und Arbeitsalltag:
  • Beschreibung von Wirkungen, Zielen, und Leistungen
  • Indikatoren als Hilfsmittel für Planung, Evaluation und Berichterstattung
  • Zusammenhänge zwischen den Wirkungsebenen „gesamte Einrichtung“ und „einzelnes Angebot“:
    o warum soll jedes Angebot auch zur Wirkung der Einrichtung beitragen?
    o Wie geht das in der Praxis?

 

  • Übertragung in die Praxis: Was bedeutet das für meine Einrichtung und ihre Herausforderungen?
  • Entwicklung individueller Transferprojekte zur unmittelbaren Umsetzung der Lerninhalte in laufende oder neue Maßnahmen der eigenen Einrichtung

Das interdisziplinäre Netzwerkwerk-Fallgespräch ist ein professionsübergreifender, offener, strukturierter Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Ziel
Optimierung verantwortlichen Handelns der Einzelakteure und Förderung von Abstimmungsprozessen und Kooperation zwischen den Netzwerkpartnern.

 

Vorgehen
Anhand eines anonymisierten Falls stellen die beteiligten Professionen ihren (gesetzlichen) Auftrag, ihre Verfahrensabläufe und Verfahrensstandards, ihre Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften und ihre Verantwortungsbereiche mit den Grenzen dar.
Vom fallbezogenen Austausch können fallübergreifende Abstimmungen für die Zusammenarbeit im regionalen Netzwerk abgeleitet werden.

 

Spezifische Ansprüche
Das Netzwerk-Fallgespräch unterscheidet sich von Fallgesprächen im Rahmen der Jugendhilfe und von Qualitätszirkeln im Gesundheitsbereich dadurch, dass es ein „freiwilliges Angebot“ im Rahmen der Angebote der regionalen Netzwerke für Kinderschutz und Frühe Hilfen ist.
Die Koordinatoren laden im Auftrag des regionalen Netzwerkes interessierte Netzwerkakteure zum Netzwerk-Fallgespräch ein.

 

Spezifische Ansprüche sind:

  • keine aktuelle Fallbearbeitung
  • Zentrum des Interesses ist die Zusammenarbeit der Professionen im vorliegenden Fall
  • Hauptfokus: Schnittstellen der Zusammenarbeit
  • Arbeits- und Sichtweisen anderer Berufsgruppen werden erfahrbar
  • Netzwerkpartner lernen sich persönlich kennen und schätzen – Vertrauensaufbau
  • die Arbeit der Fachkräfte wird gegenseitig realistischer und vorurteilsfreier eingeschätzt
  • Beratung in der eigenen Fallarbeit und Reflexion der gewohnten Alltagspraxis
  • Ausbildung einer „Kommunikations- und Fehlerkultur“ zwischen den Netzwerkwerkpartnern im Fachaustausch Entwicklung einer gemeinsame interdisziplinären Sprache und Zusammenarbeit
  • Pflege von Kooperationen

 

Ablauf interdisziplinäres Netzwerk-Fallgespräch:

  1. Einführung, Vorstellungsrunde der Teilnehmenden und Abstimmung der Gesprächsregeln durch die Moderatorin / den Moderator
  2. Thema / Fallvorstellung
    anonymisierte Fallvorstellung durch Falleinbringer
    (Genogramm, Zeitleisten mit chronologischer Aufstellung der Kontakte zu Helfersystemen und der Familiengeschichte)
  3. Problembereiche benennen – moderiertes Plenum
  4. Fragestellungen beantworten – moderierter Austausch im Plenum
  5. Zusammenfassen von Ergebnissen und Erkenntnissen (Moderatorin / Moderator)
  6. Abschluss

Wir erarbeiten gemeinsam mit Ihnen ein Angebot der Projektarbeit zur Umsetzung in Ihrer Einrichtung.
Darüber hinaus fürhen wir in theoretische Hintegründe ein und geben Ihnen Anrgeungen anhand von Beispielen gelungenr

Praxis, die Sie direkt für die Ausgestaltung Ihres Angebotes nutzen können.

Wesentliche Inhalte:

  • Impulse für Ihr Vorhaben
  • Was ist ein Projekt in der Kita?
  • Projektarbeit und Bildungs- und Entwicklungsverständnis
  • Auslöser und Themenfindung
  • Haltung, Rolle und Aufgaben der Pädagogen (Ko-konstitkruktive Arbeiten)
  • Partizipation (Kinder und Eltern und Sozialraum)
  • Einordnung in Bildungsplan und Konzeption der Einrichtung
  • praktische Projektorganisation
  • Konkrete Planung Ihres Vorhabens

Die Rolle der Eltern bekommt in dieser Entwicklungsphase große Bedeutung unter den Aspekten Anleitung, Motivierung und Entwicklung der kindlichen Interessen und Bedürfnisse. Auch Themen wie die Selbstständigkeit der Kinder und Grenzen in der Erziehung erfordern Modelle, die Eltern in den Familienübungen erproben können.

  • FuN ist ein präventives Förderprogramm der Familienbildung
  • FuN wird in Kooperation verschiedener sozialer Dienste durchgeführt
  • FuN fördert die Erziehungs- und Mitwirkungskompetenzen von Familien
  • FuN spricht alle Familien an, unabhängig von ihrer Familienform, ihrer sozialen Lebenssituation und ihren Vorerfahrungen mit anderen Bildungsangeboten
  • FuN macht Spaß – FuN macht fun!

 

Mit dem FuN Konzept liegt ein neu entwickeltes und in verschiedenen Praxisbereichen erprobtes Programm vor. Es schließt an innovative Projekte und Entwicklungen an, die die im KJHG formulierten Ziele umsetzen.

Es geht darum:

  • präventiv Schlüsselprobleme im Sozialraum (Gewalt, Sucht, fehlende interkulturelle Integration, Jugendarbeitslosigkeit etc.) zu bearbeiten
  • eine höhere Zielgenauigkeit u.a. durch die Ansprache benachteiligter und bildungsungewohnter Familien zu erreichen
  • neue Formen der Bildungsarbeit in Verbindung mit Beratung und Begleitung von Familien zu entwickeln
  • den Aufbau von Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen familienorientierter Dienste zu fördern

Wir begleiten Sie anhand einer erprobten Schrittfolge durch die nötigen Handlungsfelder Ihres Entwicklungsvorhabens. Nach einer anfänglichen Analyse Ihrer Ziele und Intentionen, unterstützen wir Sie bei der Planung und operativen Umsetzung.

 

Wichtige Handlungsfelder sind dabei:

  • Ziel- und Wirkbeschreibung
  • Bedarfsermittlung
  • IST-Stand-Beschreibung
  • Beteiligung / Partizipation
  • Netzwerkarbeit zur verbesserten Koordination und Kooperation
  • Ressourcenabwägung und Fokussierung.

 

Gemeinsam mit uns lernen Sie Methoden und Umsetzungsmodelle kennen und wenden diese exemplarisch an. Durch eine aktive Lernbegleitung bauen Sie während der Umsetzung Ihre Kompetenzen schrittweise auf. Mit dieser langfristigen Angebotsform erhalten Sie eine passende und nachhaltige Lösung.

 

Kontaktieren Sie zur Klärung Ihres Unterstützungsbedarfes!

Sie wollen sich eine konzeptionelle Grundlage schaffen oder vorhanden konzeptionelle Vorarbeiten in einem neuen Gesamtkonzept bündeln. Hierbei möchten Sie die fachlichen Standards berücksichtigen, einschlägigen Förderrichtlinien entsprechen und Rahmenkonzeptionen aufgreifen. Ihr Ziel ist es ein konkretes Entwicklungsvorhaben (Zum Beispiel „Vernetzung in den Sozialraum“) zu strukturieren, um die Qualität in der Praxis zu erhöhen und dabei aktiv steuern zu können. Sie benötigen hierfür eine fachlich-methodische Orientierung oder Unterstützung.

Wir unterstützen Sie sowohl bei der Beschreibung ihrer strukturellen und fachlichen Vorrausetzungen, als auch bei der Festschreibung ihrer Handlungsmaximen, fachlich-methodischen Orientierung und Entwicklungsziele. Wir begleiten ihr Team bei der Erstellung ihres Konzeptionstextes und achten dabei insbesondere auf Vollständigkeit, Fortschreibbarkeit und Praxistauglichkeit.

  • Sie gewichten ihre Handlungsfelder und profilieren sich wahrnehmbar nach Innen und Außen.
  • Die Umsetzbarkeit in der Praxis wird bereits auf konzeptioneller Ebene berücksichtigt.
  • Wir arbeiten stets wirkorientiert und halten Sie an, Wirkziele bereits auf konzeptioneller Ebene zu implementieren.
  • Bestehende und bereits funktionierende Konzepte werden aufgegriffen und fortgeschrieben. Der Bezug zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen wird hergestellt.
  • Ihre Konzeption berücksichtigt die intendierte Außen- und Innenwirkung. Es entsteht ein faktenbasiertes Planungstool über das Sie Komplexität reduzieren, Erfolgskriterien festlegen und Ergebnisse interpretieren können.
  • Sie erhalten eine komplette Konzeption, von uns geprüft auf Vollständigkeit und Passung. Wir regen Sie an, ganzheitliche Ansätze zu Grunde zu legen.

 

Kontaktieren Sie uns mit Ihrem konkreten Anliegen!

Unsere Seminar-  oder Kursformate verstehen sich als kompakte Tagesveranstaltungen in der wir Teilnehmer zu konkreten Inhalten weiterbilden. Wir arbeiten dabei stets kompetenzorientiert an den relevanten Wissensbeständen und Fertigkeiten, sowie an der für Ihre Praxis nötigen Sozial- und Selbstkompetenz.

Unsere besondere Expertise liegt in den Themenfeldern Familie, Kindheit, Gesundheit, Bildung, Soziales und Integration sowie auf Fragen der Organisationsentwicklung in korrespondierenden Einrichtungen. Die klassische Teilnehmerschaft unserer Seminar- und Kursangebote sind KoordinatorInnen und Fach- und Leitungskräfte.

Ausgehend von Ihrer Themenstellung entwickeln wir ein Seminardesign und führen dieses Seminar Inhouse in Ihrer Einrichtung durch.

 

Der Leistungsumfang:

  • Absprache inhaltliche Zielestellung 
  • Planung Seminar- und Kursdesign
  • Durchführung
  • Dokumentation und Nachbereitung

 

Kontaktieren Sie uns zur Absprache Ihres konkreten (Weiter-)Bildungsanliegens!

Wir unterstützen durch dieses personenbezogene Angebotsformat Klienten in Leitungs- und Entscheidungsfunktion beratend. Die jeweiligen Schwerpunkte werden gemeinsam je nach Ausgangslage und Bedürfnissen festgelegt. 

Folgende Themen werden gehäuft angefragt:

  • Teamentwicklung und Teamarbeit
  • Reflexion Kommunikations- und Leitungsstil
  • Gestaltung von Change-Management-Prozessen 
  • Selbstmanagement
  • Strategien der Visionskommunikation
  • Strategische Stakeholder Analyse
  • Partnerschaftliche Gesprächsführung und Konfliktlösung
  • Arbeit unter neuen Voraussetzungen, Erweiterung der Arbeitsbereiche
  • Konzeptentwicklung
  • Vernetzung und Kooperationen

 

Unser Team ist multiprofessionell zusammengesetzt und durch verschiedene Institutionen zertifiziert.  

Wir begleiten die Kommunikationsprozesse von Teams und Großgruppen. Im Rahmen unserer Moderation strukturieren wir den Dialog entsprechend Ihrerer Zielvorgaben. Die bestmögliche Einbindung der vorhanden Ressourcen der Teilnehmerschaft steht dabei im Mittelpunkt. Durch verscheidene Methoden der Konfliktregulierung und Problemlösung werden inhaltliche Positionen verschiedener Parteien integriert und zu einem Konsens geführt.

Eingesetzte Methoden:

Brainstorming / Brainwriting

  • Scenario Technik
  • Sterndiagramme  / Netzwerkkarte
  • Schreibgespräche
  • Nominalgruppentechnik
  • Entscheidungsmatrix
  • SWOT-Analysen
  • SOFT-Analyse
  • Mind Mapping
  • Feedbackmethoden

 

Fragen  Sie uns mit Ihrem konkreten Moderationsbedarf an!