FI erhält Zuschlag für Qualifizierungskonzept LSZ in Thüringen

Aktuelles

 

03.11.2017

FI erhält Zuschlag für Qualifizierungskonzept LSZ in Thüringen

GaBi-Team aus dem FI entwickelt Qualifizierungskonzept zum Landesprogramm "Solidarisches Zusammenleben der Generationen (LSZ)" in Thüringen

Nach der öffentlichen Ausschreibung zur Entwicklung eines Qualifizierungskonzeptes zum Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ (LSZ) des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, erhielt das Felsenweg-Institut am vergangenen Mittwoch, den 01.11.2017, den Zuschlag.

 

Ziel des LSZ ist es, Bedarfslagen von Familien in Thüringen besser zu adressieren und für abgestimmte ressortübergreifende, also integrierte Planung in kommunaler Eigenverantwortung anzuregen und zu etablieren. Die Akteure in den Gebietskörperschaften sollen dabei befähigt werden, diese integrierte Planung in Beteiligungsverfahren zu erarbeiten und ihre familienunterstützenden Maßnahmen an der Förderrichtlinie des Landesprogrammes auszurichten. Dabei unterstützen insbesondere die Sozialplaner sowie eine Service- und Koordinationsstelle.

 

Flankiert werden soll das Programm durch Unterstützungsangebote, die den verschiedenen Akteuren vor Ort (in kommunalen Verwaltungen, bei Trägern oder in lokalen Interessengruppen) die Grundlagen des Programmes vermitteln, die nötigen Veränderungsprozesse begleiten und spezifische Herausforderungen verschiedener Akteursgruppen oder einzelner Gebietskörperschaften abdecken.

 

Diese Unterstützungsangebote werden nun in einem Qualifizierungskonzept für das LSZ strukturell, inhaltlich und methodisch durch die Zusammenarbeit mit dem Felsenweg-Institut grundgelegt.

 

Die Gebietskörperschaften sollen mit Hilfe dieser Unterstützungsinstrumente in die Lage versetzt werden, im Laufe des Jahres 2018 eine bedarfs- und beteiligungsorientierte integrierte Planung zu erstellen, die sich an den Qualitätskriterien der sechs Handlungsfelder des LSZ ausrichtet. Die Vergabe für Landesmittel an Träger der Sozial-, Jugend-, Alten- und Gesundheitshilfe erfolgt dann ab 2019 über ein eigenes Bewilligungsverfahren entlang einer neuen Richtlinie für das LSZ. Auch für die Folgephase in 2019 sollen geeignete Unterstützungsinstrumentarien für die Angebotsrealisierung und LSZ-Implementierung entwickelt werden.

 

Das Qualifizierungskonzept wird nun bis Ende 2017 mit dem Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in drei Arbeitsphasen erarbeitet und zur Umsetzung für 2018 und 2019 aufbereitet.

 

Eckpunkte bilden dabei die Kompetenzorientierung, Management – of –  Change – Methoden (um Veränderungsprozesse anzuregen), sowie die Umsetzung des erarbeiteten Modells in Phasen (Begleiten, Qualifizieren, Überprüfen). Mit Hilfe einer detaillierten Dokumentationsstruktur und regelmäßigen Rücksprachen mit dem Thüringer Ministerium wird die Qualität des vorangeschrittenen Konzeptes stetig überprüft.