Aktuelles

Aktuelles

 

11.06.2018

Alle an Bord – auf Kurs für Familien

Gelungene Fachtagung in Kooperation mit der Servicestelle ThEKiZ des Freistaates Thüringen

Donnerstag den 07.06.2018 veranstalteten im Forum Seebach der Marie Seebach Stiftung in Weimar die Mitarbeiterinnen der Servicestelle ThEKiZ der Stiftung FamilienSinn gemeinsam mit dem Felsenweg-Institut eine Fachtagung, zu der sie rund 100 Gäste begrüßen konnten.

Inhaltlich befasste sich die Veranstaltung ausgehend von den Erfahrungen der Thüringer Eltern Kind-Zentren (ThEKiZ) und verwandter Beispiele aus dem Bundesgebiet mit den Chancen und Möglichkeiten von integrierten Anlaufstellen für Kinder und Ihre Familien in ihrem direkten Lebensumfeld. Es ging dabei um die Frage, wie sozialräumliche Knotenpunkte den Zugang zu besonders schwer erreichbaren Zielgruppen erhöhen und wie dabei kommunale Ressourcen bestmöglich gebündelt werden können.

Der Fachtag stand ganz unter dem maritimen Motto „Alle an Bord - Auf Kurs für Familien“ und startete mit dem Impulsvortrag von Timo Sternemann, Kite-Surfer, Unternehmer und Coach.

Nachdem alle Teilnehmer*innen die Welle erfolgreich geritten sind ging es mit einem Fachvortrag von Günter Refle, dem Institutsleiter des Felsenweg-Instituts, zum Thema Sozialraumorientierung in der Praxis weiter.

Wie die notwendigen Passage gemeistert werden können, diskutierten danach die Staatssekretärin Ines Feierabend, Prof. Dr. Michaela Rißmann, Jugendamtsleiterin Doreen Bauer, Günter Refle und die ThEKiZ-Leiterin Beanke Juch.

Unser Ziel war es den Austausch zwischen bereits aktiven und interessierten Standorten zu fördern und Entwicklungsmöglichkeiten anhand konkreter Praxiserfahrungen zu diskutieren.

Weitere Informationen finden Sie hier:

http://weimar.landesfachtag.de/hintergund-fachtagung/

 

Eine umfangreiche Dokumentation gibt es unter diesem Link:

http://weimar.landesfachtag.de/dokumentation/

05.06.2018

NZFH-Projekt „Kommunale Qualitätsdialoge Frühe Hilfen“

Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung begleitet NZFH-Projekt „Kommunale Qualitätsdialoge Frühe Hilfen“

Zur Prozessbegleitung im Projekt „Kommunale Qualitätsdialoge Frühe Hilfen“ hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen das Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung beauftragt. Gemeinsam mit den teilnehmenden Kommunen werden wir in den kommenden zweieinhalb Jahren die Umsetzung des Qualitätsrahmens Frühe Hilfen  vor Ort begleiten. Mit dem Projekt möchte das NZFH zur Verbesserung der Qualität in den Frühen Hilfen beitragen. Während der Durchführung erproben die beteiligten Kommunen im Dialog Instrumente und Methoden zur Qualitätsentwicklung Früher Hilfen vor Ort.

In unterschiedlichen Veranstaltungsformaten, die von uns moderiert und begleitet werden, nutzen die Beteiligten den Qualitätsrahmen, um die Qualitätsentwicklung der Frühen Hilfen vor Ort zu prüfen und weiterzuentwickeln. 

Odenwald-Institut der Karl Kübel Stiftung – 30.06.2018

40 Jahre Odenwald-Institut

Großer Jubiläumstag – Spiel, Spaß, Leckeres für Groß & Klein

 

Das Odenwald-Institut lädt zu einem entspannten und inspirierenden Tag auf der Tromm:

Großer Jubiläumstag – Spiel, Spaß, Leckeres für Groß & Klein am 30. Juni 2018, 10 – 18 Uhr

Workshops … Kinderbetreuung … Kreativprogramm … und viel mehr … für die ganze Familie


Programm:

  • Rund 25 Workshops – kostenfrei & ohne Anmeldung:
    Von A wie „Ausdrucksmalen“ bis W wie „Work on What works!“ ist für jeden was dabei – berufliche wie private Themen. 
  • Professionelle Kinderbetreuung für die Kleinen
  • Kunst- und Theaterprojekt für Eltern und Kinder mit Aufführung zum Tagesabschluss
  • Tas Traktor-Theater-Tromm mit zwei Erzählungen
  • „Banjamin Bär – der kluge Faulpelz“ – Kinderprogramm im Hof-Theater-Tromm
  • Infostände ... Essen ... Trinken ... Bücher und Schönes für Leib & Seele ...


Ort:
Odenwald-Institut der Karl Kübel Stiftung

Trommer Hof
Auf der Tromm 7
64689 Grasellenbach

Telefon 06207 605-0
E-Mail: info@odenwaldinstitut.de
Internet: www.odenwaldinstitut.de

Ausführliches Programm: https://bit.ly/2Fi51N9

TU Berlin – 20.03.2018

Kongress Armut & Gesundheit 2018

Auftaktveranstaltung der Frühen Hilfen "Alles eine Frage des Zugangs?!" - Beitrag: Familienzentren & Frühe Hilfen

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung der Frühen Hilfen hat das Felsenweg-Institut Ergebnisse eines Surveys des Bundesverbandes der Familienzentren vorgestellt und anhand dieser den Zugang zu Frühen Hilfen über Familienzentren diskutiert. 

Die Veranstaltung beleuchtete die Frage des Zugangs in den Frühen Hilfen näher . Ein „niedrigschwelliger Zugang“ gilt als der zentrale Faktor, Familien nicht nur früh, sondern auch in ihren lebensweltlichen Bezügen zu erreichen. Doch was kommt nach dem Zugang? Hört die Niedrigschwelligkeit buchstäblich am Eingang auf? Und welche Angebote nehmen (psychosoziale belastete) Familien überhaupt in Anspruch?

Eingangs wurden Ergebnisse aus der Prävalenz- und Versorgungsforschung des NZFH diskutiert, die insbesondere auf die Situation von Familien in Armutslagen fokussiert. Die Frage nach der Inanspruchnahme von Unterstützungsangeboten, wie den Angeboten der Frühen Hilfen, wirft immer wieder die Frage auf, weshalb bestimmte Bevölkerungsgruppen, die von der Unterstützung profitieren könnten, nicht von den Angeboten erreicht werden. Dieses so genannte Präventionsdilemma wurde im Forum erörtert.

Gerahmt wurde die Auftaktveranstaltung durch eine Vorstellung der aktuellen Entwicklungen in den Frühen Hilfen auf Bundesebene; die Einrichtung einer Bundesstiftung Frühe Hilfen mit langfristiger Perspektive.

 

Die Auftaktveranstaltung der Frühen Hilfen fand am Dienstag dem 20. März in Berlin statt.

Das aktualisierte Programm des Kongresses kann immer noch hier eingesehen werden.

Magdeburg – 01.01.2017 bis 02.03.2018

Abschlussveranstaltung & Zertifikatsübergabe

Berufsbegleitender Zertifikatskurs für Familienhebammen (FamHeb) und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin und -pfleger (FGKiKP) in Sachsen-Anhalt

Am 1. März 2018 erhielten in Magdeburg zwölf Teilnehmerinnen der Qualifizierung zur Familienhebammen (FamHeb) und Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin (FGKiKP) ihre Zertifikate aus den Händen von Holger Paech, Referatsleiter im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt. Herr Paech überbrachte Grüße von Staatsministerin Petra Grimm-Benne und dankte den Teilnehmerinnen herzlich, dass sie sich auf den Weg einer intensiven und anspruchsvollen Zusatzqualifizierung gemacht haben, um Familien in Sachsen-Anhalt auch in schwierigen Problemlagen professionell zur Seite zu stehen.

 

Seit Januar 2018 verantwortet das Felsenweg-Institut auch in Hessen wieder eine Qualifizierung zur Familienhebamme (FamHeb) und Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin (FGKiKP). An der Qualifizierung, die noch bis November 2018 durchgeführt wird, nehmen fünf Hebammen und zwölf Kinderkrankenschwestern aus verschiedenen Regionen Hessens teil.

 

Ziel der Qualifizierung war es, Fachkräfte für die anspruchsvolle Arbeit in den Frühen Hilfen zu stärken. Dabei stand die Erweiterung der Handlungskompetenzen  im Mittelpunkt.


Die Teilnehmenden

  • vertieften ihr Wissen über Themen rund um Familien und Kindheit sowie auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung.
  • wurden in ihren Fertigkeiten gestärkt, u. a. Wahrnehmungs- und Einschätzungskompetenzen sowie Gesprächsführung.
  • reflektierten ihre Rolle und entwickeln ihre professionelle Haltung für dieses Arbeitsfeld weiter.
  • stärkten ihre Kompetenzen, um in familienorientierten Netzwerken mit anderen Berufsgruppen und Einrichtungen vorwiegend aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich zusammen zu arbeiten.

 

Wir danken für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt und die Unterstützung des Landensverbandes der Hebammen Sachsen Anhalt und dem BeKD e.V.

03.11.2017

FI erhält Zuschlag für Qualifizierungskonzept LSZ in Thüringen

GaBi-Team aus dem FI entwickelt Qualifizierungskonzept zum Landesprogramm "Solidarisches Zusammenleben der Generationen (LSZ)" in Thüringen

Nach der öffentlichen Ausschreibung zur Entwicklung eines Qualifizierungskonzeptes zum Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ (LSZ) des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, erhielt das Felsenweg-Institut am vergangenen Mittwoch, den 01.11.2017, den Zuschlag.

 

Ziel des LSZ ist es, Bedarfslagen von Familien in Thüringen besser zu adressieren und für abgestimmte ressortübergreifende, also integrierte Planung in kommunaler Eigenverantwortung anzuregen und zu etablieren. Die Akteure in den Gebietskörperschaften sollen dabei befähigt werden, diese integrierte Planung in Beteiligungsverfahren zu erarbeiten und ihre familienunterstützenden Maßnahmen an der Förderrichtlinie des Landesprogrammes auszurichten. Dabei unterstützen insbesondere die Sozialplaner sowie eine Service- und Koordinationsstelle.

 

Flankiert werden soll das Programm durch Unterstützungsangebote, die den verschiedenen Akteuren vor Ort (in kommunalen Verwaltungen, bei Trägern oder in lokalen Interessengruppen) die Grundlagen des Programmes vermitteln, die nötigen Veränderungsprozesse begleiten und spezifische Herausforderungen verschiedener Akteursgruppen oder einzelner Gebietskörperschaften abdecken.

 

Diese Unterstützungsangebote werden nun in einem Qualifizierungskonzept für das LSZ strukturell, inhaltlich und methodisch durch die Zusammenarbeit mit dem Felsenweg-Institut grundgelegt.

 

Die Gebietskörperschaften sollen mit Hilfe dieser Unterstützungsinstrumente in die Lage versetzt werden, im Laufe des Jahres 2018 eine bedarfs- und beteiligungsorientierte integrierte Planung zu erstellen, die sich an den Qualitätskriterien der sechs Handlungsfelder des LSZ ausrichtet. Die Vergabe für Landesmittel an Träger der Sozial-, Jugend-, Alten- und Gesundheitshilfe erfolgt dann ab 2019 über ein eigenes Bewilligungsverfahren entlang einer neuen Richtlinie für das LSZ. Auch für die Folgephase in 2019 sollen geeignete Unterstützungsinstrumentarien für die Angebotsrealisierung und LSZ-Implementierung entwickelt werden.

 

Das Qualifizierungskonzept wird nun bis Ende 2017 mit dem Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in drei Arbeitsphasen erarbeitet und zur Umsetzung für 2018 und 2019 aufbereitet.

 

Eckpunkte bilden dabei die Kompetenzorientierung, Management – of –  Change – Methoden (um Veränderungsprozesse anzuregen), sowie die Umsetzung des erarbeiteten Modells in Phasen (Begleiten, Qualifizieren, Überprüfen). Mit Hilfe einer detaillierten Dokumentationsstruktur und regelmäßigen Rücksprachen mit dem Thüringer Ministerium wird die Qualität des vorangeschrittenen Konzeptes stetig überprüft.

Dresden – 01.11.2017

Projektstart

Interprofessionelle Kompetenzentwicklung im Kontext migrations- und kultursensibler Gesundheitsversorgung von Schwangeren und jungen Müttern

Das Felsenweg-Institut ist Projektpartner der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Universitätsklinikum C.G. Carus Dresden für ein Projekt zur interprofessionellen Kompetenzentwicklung im Kontext migrations- und kultursensibler Gesundheitsversorgung von Schwangeren und jungen Müttern.

Die medizinische und psychosoziale Versorgung von Frauen und ihren Säuglingen während Schwangerschaft, Geburt und Postpartalzeit setzt eine professionelle Zusammenarbeit von Ärzten, Hebammen, Pflegekräften, Psychologen und ggf. der Jugendhilfe voraus. In der Betreuung von Frauen mit Migrations- bzw. Fluchthintergrund ergeben sich dabei spezielle Herausforderungen. Besonders wenn in kritischen Situationen schnelle Verständigung gefordert ist, müssen professionelle Abläufe auf Unterschiede in Sprache, Kultur sowie die psychische Situation und oft auch den aufenthaltsrechtlichen Status der Frauen abgestimmt sein. So wird einerseits sichergestellt, dass die Frauen ausreichend verstanden und versorgt werden, andererseits aber auch, dass die Versorgung von Migrantinnen perspektivisch von den beteiligten Professionen nicht als Belastung erlebt wird, weil routinierte Handlungsstrategien und klare Aufgabenverteilungen unter den Professionen fehlen.

Auf Grund der Notwendigkeit von individuellen Kontakten der Mütter mit den Gesundheits- und Sozialsystemen in der Peripartalzeit bietet beides langfristig eine Chance zur Verbesserung der Integration von Migrantinnen und ihrer Familien. Ziel des Projektes ist aus diesen Gründen die Entwicklung einer Fortbildung zur Stärkung der Handlungskompetenzen der Teilnehmenden aus verschiedenen Gesundheitsberufen. Die Basis dafür bildet eine wissenschaftliche Bedarfsanalyse bei Gesundheitsfachkräften einerseits und Migrantinnen andererseits. Das Curriculum wird kompetenzorientiert in Anlehnung an das DQR Kompetenzmodell gestaltet. Neben dem Erwerb von Wissen und Fertigkeiten wird die konkrete interprofessionelle Fallarbeit, d.h. die Stärkung sozialer und Selbstkompetenzen bei den Teilnehmenden integriert.

Das Projekt "Interprofessionelle Kompetenzentwicklung im Kontext migrations- und kultursensibler Gesundheitsversorgung von Schwangeren und jungen Müttern" wird im Rahmen des Programms „Operation Team – Interprofessionelle Fortbildungen in den Gesundheitsberufen" von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

Weitere Kooperationspartner sind die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG e.V.), der Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V., die Marcé-Gesellschaft für Peripartale Psychische Erkrankungen e.V. und der Sächsische Hebammenverband e.V.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf unserer Projektseite oder auf der Seite der Robert-Bosch Stiftung.

01.05.2017

Modul 5 „Elterliche Kompetenzen stärken“

Weiteres Qualifizierungsmodul steht zum Download bereit

Aus der Kooperation zwischen Nationalem Zentrum Frühe Hilfen und Felsenweg-Institut ist ein weiteres Qualifizierungsmodul für Familienhebammen (FamHeb) und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und –pfleger (FGKiKP) entstanden. Modul 5 „Elterliche Kompetenzen stärken“ steht nun zum Download bereit und stellt ein Angebot an alle dar, die Fort- und Weiterbildung für diese Berufsgruppen planen oder durchführen. 

Familienhebammen (FamHeb) und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und –pfleger (FGKiKP) sind häufig die ersten Ansprechpartnerinnen bzw. –partner für Erziehungsfragen der Eltern. Somit stehen FamHeb und FGKiP vor der Herausforderung, im alltäglichen Kontakt mit der Familie elterliche Kompetenzen zu stärken, zu erhalten oder auch wiederzuentdecken. Sie unterstützen Familien bei den damit verbundenen Veränderungsprozessen und agieren bei Bedarf als Lotsin oder Lotse zu weiterreichenden Hilfeangeboten, beispielsweise zu Angeboten aus der Familienbildung, der Erziehungsberatung oder auch zu Hilfen zur Erziehung.

Das Modul 5 unterstützt die Fachkräfte dabei auf Fragen des Umgangs und der Stärkung von elterlichen Kompetenzen, die (zeitweise) durch psychosoziale oder ökonomische Belastungen eingeschränkt sein können, professionell einzugehen. Durch die Stärkung der Kompetenzen von Eltern können Kinder in ihrer Entwicklung und im Bereich Gesundheit angemessen gefördert werden. 

Thüringen – 05.10.2015 bis 29.09.2016

Zertifikat für Familienhebammen und FGKiKP

Qualifizierungsmaßnahme für Familienhebammen und FGKiKP abgeschlossen

Am 29. September 2016 fand, die im Oktober 2015 begonnene Qualifizierungsmaßnahme zur Familienhebamme bzw. zur Familien-Gesundheitskinderkrankenpfleger*in, ihren Abschluss. Insgesamt 17 Gesundheitsfachkräfte haben diese umfassende und nach bundeseinheitlichen Standards durchgeführte Fortbildung erfolgreich absolviert. 

Alle Thüringer Landkreise und kreisfreien Städte halten einfach zugängliche Unterstützungsangebote für werdende Familien und Familien mit Kindern in den ersten Lebensjahren bereit. Diese Netzwerke Frühe Hilfen werden von den Jugendämtern organisiert. Der Einsatz der besonders qualifizierten Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich ist dabei ein wichtiger Baustein. 

Familienhebammen und Familien-Gesundheitskinderkrankenpflegerinnen arbeiten überwiegend aufsuchend. Sie leisten Unterstützung durch Beratung, Anleitung und Information in allen Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach. Sie helfen dabei, dass ein gesundes Aufwachsen von Anfang an gelingt. Eine wichtige Aufgabe in ihrer Arbeit ist die sog. Lots*innenfunktion: Eltern soll, wenn dies nötig erscheint und diese es wünschen, der Zugang zu weiteren Angeboten eröffnet werden. 

Erste – bisher noch unveröffentlichte – Evaluationsergebnisse zeigen, dass der Einsatz dieser Fachkräfte wirksam ist. Befragte Eltern, die Unterstützung durch eine solche Fachkraft erhalten haben, bekunden ein hohe Zufriedenheit mit deren Arbeit und würden diese auch weiterempfehlen. 

Das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) unterstützt den Ausbau dieses Angebotes durch die vollständige Finanzierung der Qualifizierungsmaßnahme. Ferner wird der Einsatz von Familienhebammen und Familien-Gesundheitskinderkrankenpflegerinnen durch Zuwendungen des TMBJS und der Bundesinitiative Frühe Hilfen gefördert. 

Die nun abgeschlossene Qualifizierung wurde in Verantwortung des Felsenweg-Institutes der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie aus Dresden zur hohen Zufriedenheit der Teilnehmerinnen durchgeführt. Auch weiterhin wird das Land den Ausbau des präventiven Kinderschutzes 

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