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19.01.2015

Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung entwickelt im Auftrag des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen Qualifizierungsmodule

Qualifizierungsmodule für Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und –pfleger: Ein Angebot zur Fort- und Weiterbildung

Das Felsenweg-Institut entwickelt im Auftrag des  Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) Qualifizierungsmodule für  Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und –pfleger. Sie sind ein Angebot an alle, die Fort- und Weiterbildung für diese Berufsgruppen planen oder durchführen. 

Durch die Qualifizierungsmodule werden Fachkräfte befähigt, kompetenzorientiert zu arbeiten. Dazu gehören Wissen, Fertigkeiten, Sozialkompetenz und Selbstkompetenz

Bisher stehen folgende drei von acht Elementen der Qualifizierungsreihe als Download zur Verfügung:

  • Kompetenzorientiertes Arbeiten in der Qualifizierung von Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und –pflegern (zu finden in unserer Mediengallerie.)
  • Modul 1: Aufgaben und Rolle klären (zu finden in unserer Mediengallerie.)
  • Methodensammlung (zu finden in unserer Mediengallerie.)

16.10.2014

FI führt mit GaBi im Landkreis Günzburg Bedarfsermittlung zu Familienbildungsangeboten durch

Nachfolgeauftrag zur Bestandserhebung Familienbildungsangebote 2013

Im Auftrag des Landkreises Günzburg nahm GaBi – Ganzheitliche Bildung im SozialraumEnde 2013 die Befragung sowie Auswertung für die Bestandserhebung der Familienbildungsangebote im Landkreis (extern) vor. Darauf aufbauend ermittelt GaBi nun die Bedarfe an Familienbildungsangeboten – unter Mitarbeit des Auftraggebers – in der bayrischen „Familien- und Kinderregion“.

Marion Heß-Eberhardinger, Koordinatorin für Familienbildung im Landkreis Günzburg, erklärt: „Die Bedarfsermittlung ist eine Voraussetzung dafür, ein Familienbildungskonzept für den Landkreis zu erstellen, wobei uns GaBi begleitet.“ Sie ergänzt: „Mit dieser Ermittlung erhalten wir sowohl einen Einblick in als auch eine begründete Einschätzung zu den aktuellen Bedürfnissen und Bedarfen der Eltern sowie fachlichen und politischen Verantwortlichen. Dann wissen wir, welche Familienbildungsangebote tatsächlich gebraucht werden und können am Familienbildungskonzept weiterarbeiten.“

 

Zunächst entwickelte GaBi gemeinsam mit Frau Heß-Eberhardinger, der Koordinatorin für die Familienstützpunkte im Landkreis Günzburg Hildegard Brunhuber sowie der Jugendhilfeplanerin Maria Reiter die Interviewleitfäden für die Bedarfsermittlung durch teilstandardisierte Interviews. Hierbei klärten sie bereits richtungsweisende Fragen zu Zielen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten in Sachen Familienbildung. Anschließend führten die Koordinatorinnen, die Jugendhilfeplanerin und GaBi die Interviews durch.

Partizipatorischer Ansatz

Irene Ebert, Fachreferentin für Ganzheitliche Bildung am Dresdner Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung, unterstreicht: „GaBi arbeitet bei der Bedarfsermittlung mit einem partizipatorischen Ansatz. Neben der Datenerhebung geht es uns um die Wertschätzung und Aktivierung der Beteiligten, sowie um ihre Erfahrungen und Erkenntnisse. Die zeitnahe Rückmeldung der Ergebnisse an die Interviewten und die sich daraus entwickelten Konsequenzen sind ein zentrales Moment.“ Ebert erklärt: „Die Befragten sind damit stärker in einer sehr frühen Phase in die Entwicklung des Familienbildungskonzeptes involviert. Wir können damit sofort – also noch vor Abschluss der eigentlichen Bedarfsermittlung – Effekte im Feld erzielen und so eine motivierte Mitwirkung bei der künftigen Umsetzung des Familienbildungskonzeptes fördern.“

Interviewmethode

Es wurden rund 30 Eltern und 25 Fachkräfte aus dem pädagogischen, frühkindlichen, medizinischen und administrativen Bereich in teilstandardisierten Interviews befragt. „Aktuell werten wir die Interviews mittels qualitativer Inhaltsanalyse aus. Anfang 2015 stellt GaBi die Ergebnisse der Bedarfsermittlung der Steuerungsgruppe Familienbildung in Günzburg vor“, so Ebert.

Berlin – 08.10.2014

Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung und Nationales Zentrum Frühe Hilfen veranstalteten Fachtag in Berlin

„Gemeinsam unterwegs! –
Kompetenzorientierte Weiterbildung von Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und KinderkrankenpflegerInnen“

Am 08.10.2014 begrüßten das Dresdner Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie (FI) und das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) rund 45 Teilnehmende zum Fachtag „Gemeinsam unterwegs! – Kompetenzorientierte Weiterbildung von Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und KinderkrankenpflegerInnen“ in Berlin. Ziel der Veranstaltung war es, Fragestellungen zur kompetenzorientierten Ausgestaltung von Fort- und Weiterbildungen von Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und KinderkrankenpflegerInnen zu diskutieren. Dadurch soll deutschlandweit die Qualität innerhalb der Qualifizierungen gesichert, gehoben sowie angeglichen werden. 

Fachkräfte von den Landeskoordinierungsstellen der Bundesinitiative „Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen“, den beauftragten Weiterbildungsträgern der Bundesländer, den zuständigen Berufsverbänden sowie ExpertInnen zu den Frühen Hilfen folgten der Einladung. Den Auftakt für den im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen stattgefundenen Fachtag gestalteten Frau Mechthild Paul, Leiterin des NZFH, und Frau Margot Refle, Leiterin des FI. 

Fachliche Beiträge von 

  • Prof. Ulrich Müller, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
  • Prof. Dr. Sebastian Lerch, Universität Mainz
  • Prof. Dr. Dagmar Hosemann, Ev. Hochschule Darmstadt
  • Ilona Holtschmidt, M.A., Fliedner Fachhochschule, Düsseldorf

rundeten die Veranstaltung ab. 

In Gesprächsrunden hatten die Teilnehmenden einen vielfältigen Gedankenaustausch und erhielten wertvolle Impulse für ihre berufliche Praxis. 

Das FI entwickelt im Auftrag vom NZFH im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen Qualifizierungsmodule für Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und KinderkrankenpflegerInnen auf der Basis der Kompetenzprofile des NZFH. Das Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Die Erarbeitung der Module erfolgt in Kooperation der drei Bildungsinstitute der Karl Kübel Stiftung – nämlich dem Felsenweg-Institut, dem Osterberg-Institut und dem Odenwald-Institut – unter Einbeziehung von FachexpertInnen aus dem gesamten Bundesgebiet. Das FI gestaltet diesen bundesweiten Prozess in enger Zusammenarbeit mit dem NZFH. Erste Teile dieser Qualifizierungsmodule werden noch 2014 veröffentlicht. 

Kiel – 07.10.2014

Fachtag „Netzwerke(n) für Familien – Die Arbeit in Familienzentren (weiter) entwickeln“

FI hält mit GaBi Workshop zur Planung von Sozialraumanalysen

Netzwerke bilden eine Grundlage für die Arbeit in Familienzentren. Ihr Ziel ist, sich mit anderen Angeboten zu vernetzen und Synergien zu schaffen, mit anderen Einrichtungen zu kooperieren sowie für Familien bedarfsgerechte Angebote zu konzipieren. Damit dies gelingt, sollte vorab eine Sozialraumanalyse zur Erfassung der Lebenswelten von Familien und vorhandener Anbieter durchgeführt werden. Irene Ebert von GaBi gibt beim Fachtag einen Einblick, welche ersten Planungsschritte in Richtung Sozialraumanalyse nötig sind.

 

Im Rahmen des Kieler Fachtages „Netzwerke(n) für Familien – Die Arbeit in Familienzentren (weiter) entwickeln“ gestaltet die pädagogische Mitarbeiterin bei GaBi – Ganzheitliche Bildung im Sozialraum den 90-minütigem Workshop

„Erste Schritte einer Sozialraumanalyse planen –

Lebenswelten von Familien erfassen und beschreiben

Dabei geht die Expertin für Sozialraumanalysen am Dresdner Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung auf diese Fragen ein:

  1. Warum sind detaillierte Betrachtungen zur Lebenswelt von Familien in einem Sozialraum eine wichtige Grundlage für Familienzentren?
  2. Wie können diese Lebenswelten beteiligungsorientiert, sinnvoll und machbar erfasst sowie beschrieben werden? (Instrumente, Zielgruppen, Wirkungen)
  3. Wer beschreibt die Lebenswelten und Sozialräume – Selbst- und Fremdwahrnehmung?

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Osterberg-Institut der Karl Kübel Stiftung statt.

Katarina Weiher, Leiterin des Osterberg-Instituts der Karl Kübel Stiftung, erklärt: „Unser Schwesterinstitut in Sachsen hat mit GaBi ein großes Know-how in Sachen Sozialraumanalyse aufgebaut.“ Sie unterstreicht: „Ich freue mich sehr, dass wir Irene Ebert für einen Workshop auf dem Fachtag gewinnen konnten und die Teilnehmenden der Veranstaltung von den Erfahrungen der sächsischen Kollegin profitieren.“

 

Die Dokumentation des Workshops ist unter „Publikationen & Downloads“ nach der Veranstaltung abrufbar.

 

  • Veranstaltungsort: Kiel, Haus des Sports
  • Den Veranstaltungsflyer zum Fachtag Familienbildung finden Sie hier (extern).

01.10.2014

Fortbildung zur Familienhebamme erfolgreich abgeschlossen

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz

Mit der Übergabe der Zertifikate am 1. Oktober 2014 beenden 16 Teilnehmerinnen ihre eineinhalbjährige Fortbildung zur Familienhebamme oder zur Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin (FGKiKP) am Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie in Dresden. 

Die Qualifizierung erfolgte erstmals nach den Kriterien der vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) entwickelten Kompetenzprofile für Familienhebammen und für FGKiKP. Diese Fortbildung entspricht den Anforderungen, auf die sich die Länder zur bundesweiten Anerkennung der Zertifikate verständigt haben. […] 

Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie unter diesem Link.

Graz/Österreich – 02.09.2014

Vortrag: „Chance und Grenzen gemeinsamen Handelns: Kooperationen und Netzwerke etablieren sowie ausbauen“

Günter Refle, GaBi-Team im FI, hält Vortrag und Workshop auf österreichischer Fachtagung „Elementare Bildung 2014: Zusammen. Wirken – Kooperationen und Netzwerke“

Der Leiter des Dresdner Felsenweg-Instituts Günter Refle bringt am 02. September 2014 auf Einladung des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 6 – Bildung und Gesellschaft, seine Expertise in die zweitägige Grazer Bildungs-Fachtagung ein:

 

1. Vortrag: 11.00 bis 12.00 Uhr

„Chance und Grenzen gemeinsamen Handelns: Kooperationen und Netzwerke etablieren sowie ausbauen“

Hier beleuchtet der Pädagoge Faktoren, die für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kindertageseinrichtungen und Vernetzung grundlegend sind. Dabei geht er auf folgende Fragen ein:

  • Wie müssen sich die Einrichtungen für diesen Prozess öffnen?
  • Worin besteht der Beitrag jeder einzelnen Kita für die Kooperation?
  • Wo liegen dabei die Beschränkungen?

 

2. Workshop: 13:30 bis 17:00 Uhr

„Auf- und Ausbau von Kooperationen aus der Sicht von Kindertagesstätten“

In diesem praxisnahen Workshop wird Günter Refle mit den Teilnehmenden ausgehend vom konkreten Alltag einer Kindertagesstätte Vorgehensweisen erarbeiten, wie Kooperationen mit Eltern (Erziehungs- sowie Bildungspartnerschaften) und mit anderen Einrichtungen aus dem Sozialraum etabliert sowie weiterentwickelt werden können. Dabei werden gegebene Rahmenbedingungen und vorhandene Ressourcen berücksichtigt.

 

Der Vortrag ist nach der Fachtagung unter „Publikationen & Downloads“ abrufbar.

 

  • Veranstaltungsort: FH JOANNEUM Graz – Eggenberg, Österreich
  • Veranstalter: Land Steiermark, Referat Kinderbildung und -betreuung, Pädagogische Qualitätsentwicklung
  • Zielgruppe: Kindergarten- und HortpädagogInnen

 

Unter diesem Link finden Sie das ausführliche Programm der Fachtagung „Elementare Bildung 2014: Zusammen.Wirken – Kooperationen und Netzwerke“, 02.-04. September 2014.

Dresden – 26.05.2014

Fi begleitet mit GaBi Erstellung des Familienbildungskonzeptes für Landkreis Günzburg

„Familien- und Kinderregion“ will sich mit Early-Excellence für Sozialraum öffnen

Im Frühjahr 2014 erhielt GaBi – Ganzheitliche Bildung im Sozialraum mit der Geschäftsstelle im Dresdner Felsenweg-Institut vom Landkreis Günzburg in Bayern den Auftrag, die Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes für die Familienbildung fachlich zu begleiten. Der Landkreis will im Rahmen seines Leitbildes als „Familien und Kinderregion“ u. a. verstärkt Familienzentren einrichten. Dabei setzt er auf Early Excellence.

Im Rahmen der Erstellung eines Familienbildungskonzeptes betraute Marion Heß-Eberhardinger, Koordinatorin für Familienbildung im Landkreis Günzburg, im Auftrag von Landrat Hubert Hafner GaBi mit

  • Prozess- und Inhaltsplanungen
  • der Begleitung der Koordinatorin
  • Moderationen von Steuerungs- und Arbeitsgruppen
  • der Erstellung eines Konzeptes für Bedarfsermittlung als Beteiligungsprozess
  • der Durchführung einer Bedarfsermittlung als Beteiligungsprozess sowie
  • der Moderation und inhaltlicher Gestaltung eines Fachtages Familienbildung im Herbst 2014.

Sylke Bilz, GaBi, erklärt: „GaBi arbeitet nach dem Leitbild Ganzheitliche Bildung im Sozialraum. Wir verstehen es als eine Übertragung des englischen Early-Excellence-Grundsatzes für Deutschland und ergänzen umsetzbare Aspekte des Ansatzes mit für den deutschen Raum notwendigen Kernelementen.“

„Der Ansatz von GaBi passt genau zu unserem Leitbild“, unterstreicht Landrat Hubert Hafner. „Mein Ziel ist es, in den nächsten Jahren sechs bis acht Familienzentreneinzurichten. Damit wollen wir Kindern und Eltern leicht zugängliche Förderung sowie pädagogische und Beratungsangebote ermöglichen – und zwar in Kindertagesstätten, die zu einer Art Schnittstelle in individuellen sozialen Netzwerken werden.“ Hafner unterstreicht: „Ganzheitliche Bildung im Sozialraum wird dabei unser Standard sein.“

Heß-Eberhardinger lud in diesem Kontext Mitte April 2014 mögliche Netzwerkpartner der Familienbildung zu einem ersten Treffen ein, das Bilz moderierte. Ziel war es, gemeinsame Schnittstellen bei der Zusammenarbeit im präventiven Bereich aufzudecken und zu definieren, wie sich künftig die Kooperation zwischen den Akteuren gestaltet. An dem Treffen nahmen teil:

Heß-Eberhardinger unterstreicht: „GaBi gibt uns für den auf zwei Jahre angelegten Prozess den notwendigen Blick und die Lenkung von außen. Inhaltlich profitieren wir vom fachlichen Know-how von Frau Bilz enorm.“

Dresden – 18.05.2014

FI plant mit GaBi Prozesse und berät Begegnungszentrum Sprotte e.V. bei Vorhaben

Transfer erfolgreicher Stadtteilarbeit in Nienburg/Weser

Seit Februar 2014 begleitet und berät die Geschäftsstelle von GaBi – Ganzheitliche Bildung im Sozialraum den Sprotte e.V., ein Begegnungszentrum im niedersächsischen Nienburg/Weser. Die Stadt Nienburg hat 2013 den Verein beauftragt, seine Erfahrungen aus seiner erfolgreichen Stadtteilarbeit auf andere Sozialräume der Kommune zu übertragen. GaBi, mit dem Sitz im Dresdner Felsenweg-Institut, erhielt von Sprotte e.V. den Auftrag, die mit dem Projekt verbundenen Prozesse auszuarbeiten und den Verein zu beraten.

Das seit 2006 im Soziale Stadt-Gebiet Lehmwandlung befindliche Begegnungszentrum blickt auf eine sehr erfolgreiche und wirksame Stadtteilarbeit zurück. So verbesserte u.a. der Sprotte e.V. mittels wohnortnaher Bildungs-, Beratungs- und Freizeitangebote Teilhabechancen. Der Verein richtete außerdem eine Qualifizierungsküche mit Restaurant ein und schuf somit lokale Ausbildungs- sowie Arbeitsplätze. Zugleich bietet er damit den Besuchern Begegnungsmöglichkeiten sowie gesunde Ernährung. Bei seiner Arbeit fokussiert sich der aus bürgerschaftlichem Engagement gewachsene Verein auf Angebote für Kinder, Familien sowie Senioren mit unterschiedlicher kultureller Herkunft. Oft stammen diese aus prekären Lebenssituationen. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Bildungsteilhabe für Kinder.

Zu den breitgefächerten Angeboten von Sprotte e.V. zählen unter anderem:

  • das Vereinsrestaurant Sprottelino
  • das Projekt „Haus der kleinen Forscher“ mit Forscherlabor
  • der „Leseclub -mit Freu(n)den lesen“, gefördert von der Stiftung Lesen
  • Interkultureller Frauen- und Männerkreis
  • Frühe Hilfen & Schwangerenkonfliktberatung.

Barbara Weissenborn, Leiterin des Begegnungszentrums, erklärt: „Um unsere Erkenntnisse aus der Stadtteilarbeit auf andere Nienburger Sozialräume zielführend, strukturiert und sinnvoll übertragen zu können, haben wir uns die Netzwerkexperten von GaBi ins Haus geholt.“ Sie ergänzt: „Überzeugt an GaBi hat uns vor allem die fachliche Kompetenz. Die Zusammenarbeit mit dem GaBi-Team eröffnet uns auf eine besonders zugewandte Art neue Möglichkeiten, unsere Prozesse erfolgreich zu reflektieren und zu neuen Ansätzen sowie Lösungen zu kommen.“ Zudem fügt Barbara Weissenborn hinzu: „Die Beratung durch versierte, externe ProzessbegleiterInnen war uns bei der Suche nach der für uns passenden Unterstützung sehr wichtig. Gerade, wenn herausfordernde Veränderungsprozesse schon eine Weile im Gang sind, verliert man sich leicht in Details und braucht den Blick von Außen auf die eigenen Gedanken, um gute Gesamtkonzepte zu erstellen sowie ergebnisorientiert im Sozialraum arbeiten zu können. Durch die Zusammenarbeit mit GaBi werden wir unser Projekt langfristig gut aufstellen können.“

Dresden – 20.02.2014

FI übernimmt mit GaBi Praxisbegleitung von drei kommunalen Einrichtungen in Leipzig

Vom Projekt KiFaZ zum Programm KiFaZ

Seit Februar 2014 übernimmt die Geschäftsstelle von GaBi – Ganzheitliche Bildung im Sozialraum die Praxisbegleitung bei drei Kinder- und Familienzentren (KiFaZ) in der sächsischen Messestadt. Dabei betreut die GaBi-Geschäftsstelle, die ihren Sitz im Dresdner Felsenweg-Institut hat, den Übergangsprozess vom Projekt KiFaZ zum Programm KiFaZ bei folgenden Einrichtungen:

  • Integrative Kindertageseinrichtung Diderotstraße in Leipzig/Möckern
  • Integrative Tageseinrichtung Eisenbahnstraße in Leipzig/Neustadt-Schönefeld und
  • Integrative Tageseinrichtung Regenbogenland in Leipzig/Sellerhausen-Stünz.

Die Stadt Leipzig hat für die Umsetzung des Vorhabens zwei Jahre geplant.

In der Praxisbegleitung fokussiert das Felsenweg-Institut neben der Entwicklung einrichtungsspezifischer Schwerpunkte ausgehend von den Einrichtungskonzeptionen die Weiterentwicklung des erziehungspartnerschaftlichen Miteinanders mit den Eltern. Hinzu kommt  der Auf- und Ausbau der Einrichtungsvernetzung mit relevanten Partnern im Stadtteil. Desweitern gilt es, Indikatoren für eine Wirkbeschreibung zu definieren.

Die Stadt Leipzig unterstützt seit 2009 die Entwicklung von Kindertagesstätten zu Kinder- und Familienzentren. Ein Hauptziel ist es dabei, Familien in der Wahrnehmung ihrer erzieherischen Funktion zu unterstützten und zu stärken.

Die Praxisbegleitung folgt der Leitidee für die Weiterentwicklung von Einrichtungen für Kinder und Familien namens GaBi – Ganzheitliche Bildung im Sozialraum. Sie überträgt den Early-Excellence-Grundsatz auf Deutschland und passt ihn den lokalen Anforderungen an.

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