Landesmodellprojekt: Familienbildung im Netzwerk

Referenzprojekte

Landesmodellprojekt: Familienbildung im Netzwerk

Familienzentren als Leistungsträger örtlich vernetzter Familienbildung


Familienzentren sind geeignete Orte, um bedarfsgerechte und familienfreundliche Strukturen in Form von Angeboten vor Ort zusammen zu führen. Dort können Familien vernetzt, präventive Angebot schneller zugänglich gemacht und die Zusammenarbeit mit Eltern gestärkt werden.

Der Prozess der veränderten Aufgabe von Familienzentren als Träger der Familienbildung wurde im Projekt „Familienbildung in Netzwerken“ über 2 Jahre hinweg begleitet. Der heute praktizierte Ansatz von Familienzentren als Schlüsselinstitution wurde im Landesmodellprojekt bereits seit 2005 verfolgt sowie strategische Fragen der Familienbildung aufgegriffen.

In der Begleitung von Einrichtungen auf ihre veränderte Aufgabe als Träger der Familienbildung haben wir die Träger bei Fragen der Finanzierungsoptionen, der Erlangung einer klaren Pofilschau und der klaren Kommunikation nach außen beraten. Themen, die heute fester Bestandteil der Familienbildung sind (z.B. Gemeinwesenorientierung, Zielgruppenerweiterung,…), wurden in diesem Vorhaben behandelt und weiterentwickelt. Dabei kristallisierten die beteiligten Einrichtungen durch Selbstevaluationen eigene Handlungsfelder heraus, die wir gemeinsam mit den ihnen optimiert bzw. konsolidiert haben. Die Evaluationsbögen erfassten neben dem Feld „Leistung“ (wie gut/weniger gut sind wir in xy) den Bereich „Dringlichkeit/Priorisierung“ (für wie wichtig erachten wir das?) und ermöglichten somit neue Wege in der Entwicklung von Strategien zur Verbesserung in den priorisierten Handlungsfeldern.

So entstanden in Sachsen Familien- bzw. MütterZentren, die Familienbildung als Leistung kommunal angeboten haben und Formen des nichtinstitutionellen Lernens mit Leistungen der Familienbildung verbanden. Beratungselemente wurden teilweise von Einrichtungen in Sachsen übernommen und ihre Akzeptanz in den Kommunen als Bildungsträger gestärkt. Die Stellung von Familienzentren als Schlüsselinstitution wird heute im Präventionsgesetzt aufgegriffen und weitergedacht.

 

Auftraggeber:

gefördert durch

Rahmenbedingungen

40 Familienzentren in Sachsen 
2005 - 2007 

Ihre Ansprechpartner

Günter Refle
M.A.
Institutsleitung
Tel
+49 (0) 3 51 2 16 87 11
Mail

 

Margot Refle
Dipl. Pädagogin
Institutsleitung
Tel
+49 (0) 3 51 2 16 87 12
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