Netzwerke für Kinderschutz Sachsen

Referenzprojekte

Netzwerke für Kinderschutz Sachsen

Ausbau von interdisziplinären Netzwerkstrukturen
für Kinderschutz und Frühe Hilfen


Zielsetzung und Konzept

     
Das Projekt Das Konzept 1 Das Konzept 2
 

Das Landesprojekt unterstützte in vier Kommunen und Landkreisen in Sachsen (Projektstandorte) den Ausbau von interdisziplinären Netzwerkstrukturen für Kinderschutz und Frühe Hilfen sowie die Entwicklung und Etablierung von verbindlichen Kooperationsstrukturen in der professionsübergreifenden Zusammenarbeit diesen beiden Arbeitsfeldern. 

 

Strategie

Der Auf- und Ausbau der Netzwerk – und Kooperationsstrukturen erfolgte auf Grundlage einer  Expertise (PDF 1,5 MB), die

  • Merkmale funktionierender, fach- und institutionsübergreifender Netzwerke definiert,
  • Instrumentarien zur effizienten Gestaltung solcher Netzwerke benennt,
  • Handlungsprofile und daraus resultierend Qualifizierungsmodule beschreibt sowie
  • einen Leitfaden für die Entwicklung von Qualitätsstandards für Netzwerke für Kinderschutz vorstellt.

 

Zur Erzielung von Nachhaltigkeit wurde von Beginn an der Schwerpunkt auf die Stärkung regionaler Strukturen gelegt. Hintergrund der Netzwerkarbeit im Projekt bildeten die kommunalen Konzepte für Kinderschutz in den vier Projektregionen. Sowohl die politischen als auch die fachlichen Gremien wurden integriert. 
Die regionalen Netzwerke wurden so gestaltet, dass sie nach Projektabschluss fortbestehen können. Dies bedeutete, dass die Projektleitung zwar in den Regionen präsent war, ihre Hauptaufgabe jedoch in der Begleitung und Unterstützung der Koordinatoren, der regionalen Koordinierungsgruppen und der Netzwerkpartner lag. 
Über das Landesprojekt wurde an den Projektstandorten ein Konzept für die Praxisbegleitung der KoordinatorInnen und Netzwerkpartner entwickelt und erprobt, das Qualifizierungen für die KoordinatorInnen und Netzwerkpartner, neu entwickelte Instrumentarien und Fachberatung miteinander kombinierte. 

Die Qualifizierungsangebote legten ihre inhaltlichen Schwerpunkte auf zwei Bereiche:

  • die Binnendimension der Netzwerkarbeit (Gestaltung und Pflege des Netzwerkes, um die inhaltliche Arbeit zu ermöglichen und optimal zu gestalten),
  • die Leistungsdimension der Netzwerkarbeit (Sensibilisierung für Problemlagen, Vermittlung der gesetzlichen Grundlagen, Unterstützungsstrukturen zur Weiterbildung der Akteure für das präventive und Notfallvorgehen).

 

Die Netzwerke für Kinderschutz in Sachsen wollten im Besonderen frühpräventive Angebote berücksichtigen. Grundlage hierfür bildeten die interdisziplinär organisierten Zugänge zu Familien in Situationen, die sich krisenhaft entwickeln können. Das Frühpäventionsprogramm „Pro Kind Sachsen“ hat hierbei eine besondere Rolle eingenommen und wurde an den vier Projektstandorten sowie an den Aufnahmeorten Großraum Meißen/Radebeul, Heidenau und Pirna erprobt und umgesetzt.  

 

Projektstandorte

Dresden 
Netzwerk für Kinderschutz beim Jugendamt Dresden 

Leipzig 
Koordinationsstelle des Leipziger Netzwerkes für Kinderschutz 

Landkreis Leipzig 
Koordinationsstelle für Kinderschutz und Soziales Frühwarnsystem im Landratsamt Leipziger Land 

 Vogtlandkreis 
Koordinationsstelle des Netzwerkes für Kinderschutz im Vogtlandkreis

 

Wissenschaftliche Begleitung

Dr. Marion Lehnert M.A. 
Leipziger Institut für angewandte Weiterbildungsforschung e.V. 
c/o Universität Leipzig 
Karl-Heine-Str. 22 b 
04229 Leipzig 
info@weiterbildungsforschung.de
www.weiterbildungsforschung.de 

 

Projektbeirat

Erfurt, Dr. med. Christine  – TU Dresden 
Geier, Dr. Berthold  – Jugendamt Vogtlandkreis  
Haller, Siegfried  – Jugendamt Leipzig  
Heinisch, Birgit  – Sächsisches Landesjugendamt 
Helming, Elisabeth  – Deutsches Jugendinstitut 
Kretschmar-Zimmer, Grit  – Sächsischer Hebammenverband   
Lippmann, Claus  – Jugendamt Dresden 
Kraushaar, Regina – Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz   
Mäser, Oliver  – LIGA der freien Wohlfahrtspflege 
von Klitzing, Prof. Dr. med. Kai  – Universität Leipzig   
Walz, Ottmar  – AOK PLUS   
Pfeifer, Thomas  – Jugendamt Landkreis Leipzig   
Refle, Margot  – Felsenweg-Institut   
Specht, Ursula  – Sächsisches Landesjugendamt 

 

Downloads

2007 
Eröffnungsveranstaltung „Netzwerke für Kinderschutz“ am 17.09.2007 in Leipzig
Rede der Staatsministerin und Fachvorträge 

 

2008 
Am 8. Oktober 2008 fand in Reichenbach der diesjährige Landesfachtag Netzwerke für Kinderschutz – Pro Kind Sachsen statt. Reichlich 100 Teilnehmende erlebten eine interessante Tagung im sonnigen Vogtlandkreis. 

 Tagungsdokumentation (PDF 145 KB) 
 Vortragsfolien G.Refle (PDF 576 KB) 
 Vortragsfolien M. Refle (PDF 200 KB) 
 Vortragsfolien Dr. Weidner (PDF 161 KB) 
 Projektbeschreibung Netzwerk Gesunde Kinder Niederlausitz (PDF 67 KB) 

 

2009 
„Eine Chance für Kinder – von Anfang an“  
Landesfachtagung 2009 der Projekte „Netzwerke für Kinderschutz – Pro Kind Sachsen“  in der Dreikönigskirche in Dresden. 

 Tagungsdokumentation (PDF 172 KB) 
 Hauptvortrag Dr. Meysen (PDF 236 KB) 
 Hauptvortrag Dr. Lutz (PDF 390 KB) 
 Hauptvortrag Prof. Dr. Cierpka (PDF 860 KB) 
 Fachforum 1 G.Helm (PDF 258 KB) 
 Fachforum 2 M.Patschke (PDF 264 KB) 
 Fachforum 3 E.Siegert (PDF 218 KB) 

 

2010 
„Kinderschutz in Sachsen – Stand und Ausblick“ Landesfachtagung der Projekte Netzwerke für Kinderschutz – Pro Kind Sachsen 
25.08.2010   Kurhotel Bad Lausick 
 Tagungsdokumentation (PDF 3,2 MB) 

 

2011 
Am 28. November 2011 fand die Abschlusstagung des Landesprojektes Netzwerke für Kinderschutz – Pro Kind Sachsen im Neuen Rathaus in Leipzig statt. 
 Tagungsdokumentation Abschlusstagung Teil 1 NfK (PDF 2,2 MB) 
 Tagungsdokumentation Abschlusstagung Teil 2 PK (PDF 4,2 MB)  

Abschlussbericht

Projektbericht NfK (PDF 2,7 MB) 

 

Gefördert mit Mitteln des :

   

 

Rahmenbedingungen

Dresden, Leipzig, Landkreis Leipzig, Vogtlandkreis 
2007 bis 2011 

Ihre Ansprechpartner

Günter Refle
M.A.
Institutsleitung
Tel
+49 (0) 3 51 2 16 87 11
Mail

 

Sylke Bilz
Dipl.-Sozialarbeiterin, Sozialpädagogin
Fachreferentin
Tel
+49 (0) 3 51 2 16 87 18
Mail

Downloads

Abschlussbericht 2011


Themen