Gesundheitsförderung und Prävention

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Gesundheitsförderung und Prävention


Förderung gesundheitlicher Kompetenz in Lebenswelten

Gestaltung von Lebenswelten stärkt die gesundheitlichen Ressourcen und Fähigkeiten von Kindern und Familien.

Die Chancen für ein gesundes Aufwachsen sind in Deutschland ungleich verteilt. Materielle Armut und niedrige Bildung verringern die Aussichten für ein gesundes Leben von Kindern und Erwachsenen und beeinflussen die Gesundheit ein Leben lang. Gesundheitsförderung und Primärprävention sind besonders erfolgreich in ihrer Wirkung, wenn sie vor Ort in der Lebensrealität von Familien ansetzen und wenn sie die Teilhabe der Menschen an der Gestaltung ihrer Umwelt erhöhen („Setting-Ansatz“).


Mit dem Präventionsgesetz wurde ein lebensweltbezogener Ansatz etabliert, der Leistungen der primären Prävention und Gesundheitsförderung in der konkreten Lebenswirklichkeit von Familien umsetzt. Neben der Förderung von selbstbestimmten gesundheitsorientierten Verhaltensweisen (Verhaltensprävention) liegt der Fokus insbesondere auf dem Aufbau und der Stärkung gesundheitsförderlicher Strukturen in den Lebenswelten von Kindern und Familien (Verhältnisprävention).


Das Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung orientiert sich in seinem Wirken seit vielen Jahren am Early-Excellence-Ansatz*, der die Komponenten der Verhältnis- und Verhaltensprävention programmatisch vereint. Diese präventive Grundhaltung und die Erfahrungen der vergangenen Jahre fließen in die Entwicklung und Realisierung von Vorhaben und Aufträgen, insbesondere von der Schnittstelle Gesundheitswesen und Kinder-Jugendhilfe, ein.





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